URLAUBSFORSCHUNG

Esther Pilkington im Rahmen von PABR (www.pab-research.de)

Während der Corona-Pandemie war und ist das Reisen schwierig. Wir haben diesen Stillstand genutzt, um uns zu fragen: Wie wollen wir denn überhaupt Urlaub machen?
Denn nicht nur in Zeiten der Pandemie ist das Urlaubmachen kompliziert geworden: wie reisen, ohne das Klima zu belasten, was tun gegen Overtourism und Airbnbsierung?

Aber: We need a Holiday! Wir wollen Urlaub machen – wenn wir schon mal frei haben, von der Schule und von der Arbeit. Das Wort ‚Urlaub‘ kommt übrigens von dem mittelhochdeutschen urloup, für „Erlaubnis“, also die Erlaubnis, wegzugehen, etwas anderes zu tun, als wir sonst so tun (müssen). Aber was sollen und wollen wir mit dieser Erlaubnis anfangen?

In einer kollektiven Recherchephase mit Interviews und Exkursionen in die Stadt mit Kindern und Erwachsenen haben wir seit Februar 2021 das Urlaubmachen genauer unter die Lupe genommen: Wohin geht die Reise? An den Strand, in die Berge, in die Stadt, aufs Land, ganz weit weg, um die Ecke, ins Clubhotel oder zum Familienbesuch? Hotel, Ferienwohnung, Camping? Zug, Flugzeug, Auto? Erste oder zweite Klasse? Welche Wünsche gibt es an den Urlaub? Und vor allem – wie können wir mit Mitteln des Theaters neue Visionen vom Urlaub erfinden?

Ausgehend von dieser Recherche entwickeln wir Mini-Urlaubs-Formate, die im Mai im FUNDUS THEATER | Theatre of Research gebucht werden können: post(ät)fundus-theater.de.
Soll gegen Fernweh helfen!

Im Rahmen der Maiferien 8. – 16. Mai 2021

In einer kollektiven Recherche wollen wir das Urlaubmachen genauer unter die Lupe nehmen, um dann neue Urlaubserfahrungen anzubieten – wie können wir mit dem Theater Urlaub machen?

Erlaubnis Wegzugehen. Eine Urlaubsforschung ist ein Projekt von Esther Pilkington und ist Teil von Participatory Art Based Research.
Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

 

FOTO: DANIEL LADNAR