PABR KONFERENZ

Zwischen 2011 und 2018 hat das FUNDUS THEATER | Theatre of Research gemeinsam mit der HafenCity Universität, der HAW und dem K3 - Zentrum für Choreographie zwei künstlerisch-wissenschaftliche Graduiertenkollegs unterhalten: Versammlung & Teilhabe und Performing Citizenship.

In über 20 Forschungsprojekten mit über 2000 Beteiligten wurde mit künstlerischen Mitteln geforscht und zwar partizipativ: An der Forschung waren viele Menschen beteiligt, die normalerweise wenig Zugang zu Forschungsprozessen haben. Stimmt es, dass künstlerische Forschung die Forschung demokratisieren kann? Unter dem Begriff Participatory Art-based Research (PABR) stellen wir eine Publikation mit Methoden und Formaten dieser Art des Forschens zusammen. Bei der Tagung im April, zu der viele der Beteiligten und tolle internationale Gäste nach Hamburg kommen, stellen wir erste Ergebnisse zur Diskussion.

Die Tagung findet großenteils in englischer Sprache statt. Anmeldung ist erforderlich: pabr@hcu-hamburg.de

16. April 18 Uhr Auftakt mit Irit Rogoff und Marijke Hoogenboom (Ort noch nicht bestimmt)

17. April 10-19 Uhr (FUNDUS THEATER)

18. April 10-14 Uhr (FUNDUS THEATER)

www.pab-research.org

The conference is hosted by the research-project Participatory Art-based Research and Knowledge Production, a cooperation by HafenCity University, FUNDUS THEATER / Theatre of Research and K3 – Centre for Choreography | Tanzplan Hamburg.

GRADUIERTENKOLLEG

Performing Citizenship. Bodies, Agencies, Limitations
Ein Abend zur künstlerischen Forschung
Fr., 22. März 2019, 19:30 Uhr

Wir feiern zwei weitere Doktorinnen, die ihre Forschungsarbeiten im FUNDUS THEATER abgeschlossen haben:

Hannah Kowalski berichtet von ihren Experimenten zum kollektiven Entscheiden. Wie kann man Entscheidungsprozesse – zum Beispiel in der Stadtentwicklung - so organisieren, dass Kinder daran teilhaben können? Und wie können Theater und Performance dabei helfen?

Maike Gunsilius erzählt von der Schule der Mädchen, in der Mädchen und Frauen mit und ohne Migrationserfahrung gemeinsam erforscht haben, was es für sie heißt, eine Bürgerin zu sein.

Und wir haben Glück und können auch das Erscheinen unseres Bandes PERFORMING CITIZENSHIP mit den Forschungsergebnissen des gleichnamigen Graduiertenkollegs feiern:

This open access book discusses how citizenship is performed today, mostly through the optic od the arts, in particular the performing arts, but also from the perspective of a wide range of academic disciplines such as urbanism and media studies, cultural eduaction and postcolonial theory. It is a compendium that includes insights from artistic and activist experimentation.

Eine Veranstaltung des PROFUND Kindertheater e.V.

Mit dem Kolleg
Versammlung und Teilhabe.
Urbane Öffentlichkeiten und performative Künste
2011-2015
haben das FUNDUS THEATER und seine Partner 2011 in mehrfacher Hinsicht Neuland betreten und das erste Graduiertenkolleg in Deutschland gegründet, in dem man mit einer Kombination aus künstlerischer und wissenschaftlicher Forschung promovieren konnte. Zugleich ist es das erste Kolleg, das von einer Universität und zwei Kulturinstitutionen (HafenCity Universität, K3 – Zentrum für Choreographie) gleichberechtigt getragen wurde.

Mehr zu den Forschungsprojekten des ersten Kollegs findet sich hier:
[Publikation Versammlung und Teilhabe]

Das gleiche gilt für das Nachfolgekolleg
Performing Citizenship.
Neue Artikulationen urbaner Bürgerschaft in der Metropole des 21. Jahrhunderts
2015-2017
Beide Kollegs legen besonderen Wert auf partizipatives und inklusives Forschen: Nicht nur Künstler*innen und Wissenschaftler*innen, auch Bürger*innen und Alltags*expertinnen verschiedenster Art forschen in den Projekten des Kollegs gemeinsam. Dem liegt die Methodologie zugrunde, die im Forschungstheater des FUNDUS THEATERs seit 2002 entwickelt und fortgeschrieben wird. Auf diese Weise haben auch zahlreiche Kinder und Jugendliche mitgeforscht, zum Beispiel im Projekt Das Jüngste Gericht (Elise von Bernstorff), im Jungen Institut für Zukunftsforschung (Eva Plischke), in der Zentrale für Berufsgestaltung (Constanze Schmidt) und in der Schule der Mädchen (Maike Gunsilius).

Forschungsergebnisse des GraduiertenkollegsPERFORMING CITIZENSHIP

Mehr zu den Forschungsprojekten des zweiten Kollegs findet sich hier:
[Publikation Performing Citizenship]

FOTO @ THIES RÄTZKE