PABR KONFERENZ

Ende Februar 2021 ging unsere Online-Publikation zu Participatory Art Based Research an den Start: Wie macht man das eigentlich – partizipative, künstlerische Forschung? Zusammen mit dem K3 – Zentrum für Choreographie und der HafenCity Universität haben wir mehr als 50 künstlerische Forschungsprojekte mit mehr als 1500 Mitforschenden aus allen Teilen der Gesellschaft ausgewertet, die im Rahmen unserer Graduiertenkollegs Versammlung & Teilhabe und Performing Citizenship stattgefunden haben.

Programm auf Englisch.

Unsere Online-Publikation zu Participatory Art Based Research ist da!

pab-research.de

Wie macht man das eigentlich – partizipative, künstlerische Forschung? Zusammen mit dem K3-Zentrum für Choreographie und der Hafencity Universität haben wir mehr als 50 künstlerische Forschungsprojekte mit Hunderten von Mitforschenden aus allen Teilen der Gesellschaft ausgewertet, die im Rahmen unserer Graduiertenkollegs Versammlung & Teilhabe und Performing Citizenship stattgefunden haben.

Am 26. Februar feiern wir die Publikation mit einer Tagung auf Zoom - mit Isabelle Stengers, Marijke Hoogenboom, Brendan LaBelle, Kai van Eikels und vielen anderen.

Anmeldung über pabr(ät)hcu-hamburg.de. Die Tagung findet in englischer Sprache statt.

PROGRAMME
Panel 1, 3:00 – 5:00 pm: What did we do?
Sibylle Peters & Sebastian Matthias (PABR), Marijke Hoogenboom, Kai van Eikels

This panel will introduce PABR and its approaches: How was PABR practised in
Hamburg as a cooperation between art institutions and a university? What ways
are there to organise and enable participatory and artistic research?

Panel 2, 5:30 – 7:30 pm: What can you do with it?
Jamie Allen, Anke Haarmann, Brandon LaBelle in conversation with Kathrin Wildner

In this panel, we will look at the formats of participatory and artistic research from
different perspectives: Are the suggested research formats useful? How could
they be developed further? What other practices and experiences are there in the
field?

Panel 3, 8:00 – 9:00 pm: Workshop presentation of Doubt and Failure in Participatory Art-based Research
Sibylle Peters, Esther Pilkington and Isabelle Stengers with workshop participants

This workshop presentation will also look back at the afternoon’s discussions and
talks.

Participatory Art Based Research ist ein Kooperationsprojekt der HafenCity Universität Hamburg mit dem Theatre of Research | FUNDUS THEATER und K3 | Tanzplan Hamburg und wird gefördert durch:

 

 

Die Claussen-Simon-Stiftung unterstützt das Projekt durch ein Promotionsstipendium.

 

GRADUIERTENKOLLEG

Performing Citizenship. Bodies, Agencies, Limitations
Ein Abend zur künstlerischen Forschung
Fr., 22. März 2019, 19:30 Uhr

Wir feiern zwei weitere Doktorinnen, die ihre Forschungsarbeiten im FUNDUS THEATER abgeschlossen haben:

Hannah Kowalski berichtet von ihren Experimenten zum kollektiven Entscheiden. Wie kann man Entscheidungsprozesse – zum Beispiel in der Stadtentwicklung - so organisieren, dass Kinder daran teilhaben können? Und wie können Theater und Performance dabei helfen?

Maike Gunsilius erzählt von der Schule der Mädchen, in der Mädchen und Frauen mit und ohne Migrationserfahrung gemeinsam erforscht haben, was es für sie heißt, eine Bürgerin zu sein.

Und wir haben Glück und können auch das Erscheinen unseres Bandes PERFORMING CITIZENSHIP mit den Forschungsergebnissen des gleichnamigen Graduiertenkollegs feiern:

This open access book discusses how citizenship is performed today, mostly through the optic od the arts, in particular the performing arts, but also from the perspective of a wide range of academic disciplines such as urbanism and media studies, cultural eduaction and postcolonial theory. It is a compendium that includes insights from artistic and activist experimentation.

Eine Veranstaltung des PROFUND Kindertheater e.V.

Mit dem Kolleg
Versammlung und Teilhabe.
Urbane Öffentlichkeiten und performative Künste
2011-2015
haben das FUNDUS THEATER und seine Partner 2011 in mehrfacher Hinsicht Neuland betreten und das erste Graduiertenkolleg in Deutschland gegründet, in dem man mit einer Kombination aus künstlerischer und wissenschaftlicher Forschung promovieren konnte. Zugleich ist es das erste Kolleg, das von einer Universität und zwei Kulturinstitutionen (HafenCity Universität, K3 – Zentrum für Choreographie) gleichberechtigt getragen wurde.

Mehr zu den Forschungsprojekten des ersten Kollegs findet sich hier:
[Publikation Versammlung und Teilhabe]

Das gleiche gilt für das Nachfolgekolleg
Performing Citizenship.
Neue Artikulationen urbaner Bürgerschaft in der Metropole des 21. Jahrhunderts
2015-2017
Beide Kollegs legen besonderen Wert auf partizipatives und inklusives Forschen: Nicht nur Künstler*innen und Wissenschaftler*innen, auch Bürger*innen und Alltags*expertinnen verschiedenster Art forschen in den Projekten des Kollegs gemeinsam. Dem liegt die Methodologie zugrunde, die im Forschungstheater des FUNDUS THEATERs seit 2002 entwickelt und fortgeschrieben wird. Auf diese Weise haben auch zahlreiche Kinder und Jugendliche mitgeforscht, zum Beispiel im Projekt Das Jüngste Gericht (Elise von Bernstorff), im Jungen Institut für Zukunftsforschung (Eva Plischke), in der Zentrale für Berufsgestaltung (Constanze Schmidt) und in der Schule der Mädchen (Maike Gunsilius).

Forschungsergebnisse des GraduiertenkollegsPERFORMING CITIZENSHIP

Mehr zu den Forschungsprojekten des zweiten Kollegs findet sich hier:
[Publikation Performing Citizenship]

FOTO @ THIES RÄTZKE