GRADUIERTENKOLLEG

Mit dem Kolleg
Versammlung und Teilhabe.
Urbane Öffentlichkeiten und performative Künste
2011-2015
haben das FUNDUS THEATER und seine Partner 2011 in mehrfacher Hinsicht Neuland betreten und das erste Graduiertenkolleg in Deutschland gegründet, in dem man mit einer Kombination aus künstlerischer und wissenschaftlicher Forschung promovieren konnte. Zugleich ist es das erste Kolleg, das von einer Universität und zwei Kulturinstitutionen (HafenCity Universität, K3 – Zentrum für Choreographie) gleichberechtigt getragen wurde.

Das gleiche gilt für das Nachfolgekolleg
Performing Citizenship.
Neue Artikulationen urbaner Bürgerschaft in der Metropole des 21. Jahrhunderts
2015-2017
Beide Kollegs legen besonderen Wert auf partizipatives und inklusives Forschen: Nicht nur Künstler*innen und Wissenschaftler*innen, auch Bürger*innen und Alltags*expertinnen verschiedenster Art forschen in den Projekten des Kollegs gemeinsam. Dem liegt die Methodologie zugrunde, die im Forschungstheater des FUNDUS THEATERs seit 2002 entwickelt und fortgeschrieben wird. Auf diese Weise haben auch zahlreiche Kinder und Jugendliche mitgeforscht, zum Beispiel im Projekt Das Jüngste Gericht (Elise von Bernstorff), im Jungen Institut für Zukunftsforschung (Eva Plischke), in der Zentrale für Berufsgestaltung (Constanze Schmidt) und in der Schule der Mädchen (Maike Gunsilius).

Mehr zu den Forschungsprojekten des ersten Kollegs findet sich hier:
[Publikation Versammlung und Teilhabe]

Performing Citizenship. Bodies, Agencies, Limitations
Ein Abend zur künstlerischen Forschung

Im Herbst 2018 erscheint das Buch zum Kolleg „Performing Citizenship“ mit fantastischen Beiträgen unter anderem von Engin Isin, Darren O’Donnell, Nanna Heidenreich und allen Mitgliedern des gleichnamigen Programms. Grund genug, das Buch vorzustellen und zu feiern.
Zugleich halten die ersten drei Doktorandinnen des Forschungstheaters ihre Urkunden in Händen: die Doktorinnen Elise von Bernstorff, Hannah Kowalski und Eva Plischke. Der Abend dient der Rückschau auf künstlerische Forschungsprojekte wie Das Jüngste Gericht, Das Junge Institut für Zukunftsforschung und Entscheiden spielen!. Wie wurde in diesen Projekten Citizenship performt und was haben wir dabei gelernt?

Bei einem Glas Sekt wollen wir dann darüber sprechen, wie es weitergeht mit der Performance von Kinderrechten im FUNDUS THEATER: Sollen wir eine Childish Consultancy gründen, in der Kinder aus aller Welt Unternehmen beraten? Sollen wir zur Hamburg Wahl 2020 ein Kinderwahlbüro einrichten?

Fr., 7. Dezember 2018, 19:30 Uhr
Eine Veranstaltung des PROFUND Kindertheater e.V.

FOTO @ THIES RÄTZKE